arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich
21.09.2017

Gemeinsame Veranstaltung des CDU Ortsverbands und des SPD Ortsvereins in Massen

Auf Einladung des CDU Ortsverbandes Massen/Niederlausitz und des SPD Ortsvereins Massen-Kleine Elster stellten sich am 20. September der SPD-Bundestagskandidat Hannes Walter und der Bundestagsabgeordnete Michael Stübgen, der für die CDU erneut im Wahlkreis 65 kandidiert, im Erblehngut in Massen vor. Der Einladung waren ungefähr 50 Bürgerinnen und Bürger gefolgt, die sich über die Positionen der Kandidaten informieren wollten. Nach einer kurzen Begrüßung durch Martin Schiffner, Vorsitzender der CDU Massen und Steffen Fröschke, Kassierer der SPD in Massen, stellten sich die beiden Kandidaten vor.

Hannes Walter möchte sich vor allem dafür einsetzen, dass junge Leute und Familien in der Region bleiben und sich hier ansiedeln können. Dafür braucht es gerechte Löhne, eine gut ausgebaute Infrastruktur und einen weiteren Fortschritt im Breitbandausbau.

Für Michael Stübgen werden vor allem die Energiewende in der Lausitz, die Verkehrsinfrastruktur und der Breitbandausbau im Fokus stehen. Daneben möchte er sein Augenmerk weiter auf europäische Fragen und Probleme richten.

In der Fragerunde wurden dann Themen aus verschiedensten Bereichen angeschnitten. Dazu gehörten die Bildung, die Aussetzung der Wehrpflicht und der Mindestlohn. Ganz besonders oft ist an Hannes Walter in seinem Wahlkampf das Thema der Rentengerechtigkeit herangetragen worden. Die SPD will das Rentenniveau stabilisieren und eine Solidarrente einführen, die eine Sicherung im Alter für langjährig Beschäftigte garantiert, erklärte der SPD Bundestagskandidat. Michael Stübgen erklärte, dass die derzeitige Situation nicht zufriedenstellend sei, allerdings in dieser Legislaturperiode wichtige rentenpolitische Maßnahmen einschließlich der Rentenanpassung Ost/West getroffen worden und die Renten aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung überproportional gestiegen sind.

Das Thema Bildung spielte auch an diesem Abend eine wichtige Rolle. Jeder Kandidat berichtete von zahlreichen Gesprächen über dieses Thema und über das Unverständnis, auf das die geteilten Kompetenzen immer wieder bei den Bürgerinnen und Bürgern treffen. Die SPD, so führte der SPD-Bundestagskandidat aus, möchte hier noch mehr Investitionen in die Bildungsinfrastruktur ermöglichen und das Kooperationsverbot in einem weiteren Schritt aufheben, um so zu einem einheitlicheren Bildungssystem zu gelangen. Michael Stübgen erklärte, dass Investitionen in Schulen und ihre Infrastruktur sinnvoll sind, aber die Länder und der Bund ihre Kompetenzen beachten müssten. Wer einheitliche Bildung will, muss auch sagen, ob nach dem Vorbild von Bremen oder Sachsen. Daher scheint ein einheitliches Bildungssystem nicht realistisch, aber die Verabschiedung eines Rahmengesetzes.

Zum Abschluss bedankten sich die beiden Ortsvereine bei den Kandidaten, sowie den Gästen für eine interessante Diskussion und hielten fest, dass es ein etwas ungewöhnliches Format war, aber der Zuspruch der Bürgerinnen und Bürger gezeigt habe, dass es sich lohne.